360°-Coaching für Blasorchesterdirigenten

360°-Coaching für Blasorchesterdirigenten

Die Rundumsicht auf den Dirigenten

Dirigent zu sein ist eine große Herausforderung. Als Dirigent muss man über viele verschiedene Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügen um erfolgreich arbeiten zu können. Einen Teilbereich zu beherrschen reicht nicht aus. Ein funktionierendes Ganzes ergibt sich nur, wenn alle Teilbereiche ausreichend beherrscht werden.

Die Arbeit als Dirigent erfordert eine Art von Multitasking. In der Probe liegt, neben dem reinen Dirigat, vor allem die Ausgestaltung des Probenprozesses in der Hand des Dirigenten. Hierbei muss der Dirigent blitzartig zwischen unterschiedlichen Tasks wechseln, verschiedenste Schauplätze in einer Probe zu bearbeiten: Es gilt einerseits in Sekundenschnelle Höreindrücke zu verarbeiten und die entsprechenden Korrekturanweisungen zu geben. Andererseits muss das Orchester als Gruppe wahrgenommen und entsprechend darauf reagiert werden. In manchen Fällen ist auch ein erzieherisches Einschreiten notwendig.

Eine ähnliche Vielschichtigkeit lässt sich auch bei dem Thema Zielsetzung und -umsetzung finden. Ein Dirigent muss ein Ziel vor Augen haben, wo das Orchester in der Zukunft stehen könnte. Er muss eine Zielvorstellung für jedes einzelne Werk in jeder Probe haben. Außerdem ist eine Zielvorstellung für die Struktur und Organisation des Vereins notwendig. Trotz aller Visionen für die Zukunft müssen wir als Dirigenten aber auch ein waches und realistisches Auge für die Gegenwart haben.

Das Arbeits- und Wirkungsfeld ist somit in keinem Fall auf die Probe beschränkt. Im Laien- und Profibereich gibt es zahlreiche weitere Arbeitsfelder für den Dirigenten. Die folgende Übersicht gibt einen Überblick über alle Themengebiete, Fähigkeiten, Methoden und das Wissen, das ein Dirigent beherrschen muss. Diesen ganzheitlichen Ansatz verfolge ich in meinem 360°-Coaching für Blasorchesterdirigenten. Meine Philosophie ist Basis für meine Arbeit als Dirigent, Coach und Lehrer.

„Ich habe bei Manuel seit über vier Jahren privaten Dirigierunterricht. Manuel verfügt über ein unfassbar breites und praxisnahes Fachwissen, das er didaktisch gut aufbereitet an mich weitergibt. Der Unterricht ist klar strukturiert, was einen nie den Überblick verlieren lässt, aber gleichzeitig auch bewusstmacht, wie viel es noch zu lernen gibt. Ich konnte mit Hilfe von Manuel aus dem Unterricht ein großes Selbstvertrauen als Dirigent aufbauen und fühle mich für alle Bereiche des Dirigentendaseins gut gewappnet."
Lukas Lecheler
Lukas Lecheler
Absolvent B-Kurs
„Bei der Vorbereitung auf unser Wertungsspiel in der Oberstufe bin ich auf den Artikel „Diese 10 Fehler kosten Sie das beste Prädikat im Wertungsspiel“ von Manuel gestoßen. Ich habe mit meinen Musikern den 10-Punkte-Plan durchgearbeitet und dieser hat immens zu unserem Erfolg beigetragen. Die Jury hat vor allem den Orchesterklang, die Bühnenpräsenz und die positive Ausstrahlung des Orchesters gelobt. Das Ergebnis: „mit hervorragendem Erfolg teilgenommen“ und als bestes Orchester in der Konzertwertung abgeschnitten. Vielen Dank Manuel für deine Arbeit und die Impulse."
Nico Leikam
Nico Leikam
Diplommusikpädagoge

Dirigent zu sein ist eine große Herausforderung. Als Dirigent muss man über viele verschiedene Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügen um erfolgreich arbeiten zu können. Einen Teilbereich zu beherrschen reicht nicht aus. Ein funktionierendes Ganzes ergibt sich nur, wenn alle Teilbereiche ausreichend beherrscht werden.

Die Arbeit als Dirigent erfordert eine Art von Multitasking. In der Probe liegt, neben dem reinen Dirigat, vor allem die Ausgestaltung des Probenprozesses in der Hand des Dirigenten. Hierbei muss der Dirigent blitzartig zwischen unterschiedlichen Tasks wechseln, verschiedenste Schauplätze in einer Probe zu bearbeiten: Es gilt einerseits in Sekundenschnelle Höreindrücke zu verarbeiten und die entsprechenden Korrekturanweisungen zu geben. Andererseits muss das Orchester als Gruppe wahrgenommen und entsprechend darauf reagiert werden. In manchen Fällen ist auch ein erzieherisches Einschreiten notwendig.

Eine ähnliche Vielschichtigkeit lässt sich auch bei dem Thema Zielsetzung und -umsetzung finden. Ein Dirigent muss ein Ziel vor Augen haben, wo das Orchester in der Zukunft stehen könnte. Er muss eine Zielvorstellung für jedes einzelne Werk in jeder Probe haben. Außerdem ist eine Zielvorstellung für die Struktur und Organisation des Vereins notwendig. Trotz aller Visionen für die Zukunft müssen wir als Dirigenten aber auch ein waches und realistisches Auge für die Gegenwart haben.

Das Arbeits- und Wirkungsfeld ist somit in keinem Fall auf die Probe beschränkt. Im Laien- und Profibereich gibt es zahlreiche weitere Arbeitsfelder für den Dirigenten. Die folgende Übersicht gibt einen Überblick über alle Themengebiete, Fähigkeiten, Methoden und das Wissen, das ein Dirigent beherrschen muss. Diesen ganzheitlichen Ansatz verfolge ich in meinem 360°-Coaching für Blasorchesterdirigenten. Meine Philosophie ist Basis für meine Arbeit als Dirigent, Coach und Lehrer.

„Ich habe bei Manuel seit über vier Jahren privaten Dirigierunterricht. Manuel verfügt über ein unfassbar breites und praxisnahes Fachwissen, das er didaktisch gut aufbereitet an mich weitergibt. Der Unterricht ist klar strukturiert, was einen nie den Überblick verlieren lässt, aber gleichzeitig auch bewusstmacht, wie viel es noch zu lernen gibt. Ich konnte mit Hilfe von Manuel aus dem Unterricht ein großes Selbstvertrauen als Dirigent aufbauen und fühle mich für alle Bereiche des Dirigentendaseins gut gewappnet."
Lukas Lecheler
Lukas Lecheler
Absolvent B-Kurs
„Bei der Vorbereitung auf unser Wertungsspiel in der Oberstufe bin ich auf den Artikel „Diese 10 Fehler kosten Sie das beste Prädikat im Wertungsspiel“ von Manuel gestoßen. Ich habe mit meinen Musikern den 10-Punkte-Plan durchgearbeitet und dieser hat immens zu unserem Erfolg beigetragen. Die Jury hat vor allem den Orchesterklang, die Bühnenpräsenz und die positive Ausstrahlung des Orchesters gelobt. Das Ergebnis: „mit hervorragendem Erfolg teilgenommen“ und als bestes Orchester in der Konzertwertung abgeschnitten. Vielen Dank Manuel für deine Arbeit und die Impulse."
Nico Leikam
Nico Leikam
Diplommusikpädagoge

Das 360°-Coaching im Überblick

Infographik 360°-Coaching
Das 360°-Coaching für Blasorchesterdirigenten

Die Themengebiete des 360°-Coachings im Detail

Das Mindset

Die persönliche Grundhaltung und Einstellung eines Dirigenten ist wahrscheinlich der Schlüssel zum Erfolg beim Leiten einer musizierenden Gruppe, in unserem Fall eines Orchesters. Neben einem authentischen Auftreten muss man als Dirigent vor allem in allen Belangen ein Vorbild sein. Alles was wir als Dirigent von unseren Musikern abverlangen, müssen wir auch aktiv vorleben. Eine gute Vorbereitung auf jede Probe ist selbstverständlich, genauso wie Pünktlichkeit, Disziplin und Respekt dem anderen gegenüber. Als Dirigent müssen wir dazu bereit sein, ständig Entscheidungen zu treffen und diese auch durchsetzen zu wollen.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

  • Wie finde ich mein persönliches Mindset? Ist mein bisheriges Mindset dazu geeignet erfolgreich zu sein?
  • Ich stehe einem kooperativen Führungsstil sehr offen gegenüber. Lässt sich dieser auf die Arbeit mit einem Orchester übertragen?
  • Ich dirigiere ein Orchester mit 50 Musikern, wobei 45 davon älter sind als ich. Ich habe den Eindruck, dass sowohl die Musiker als auch organisatorische Strukturen entwickelt werden müssen. Ist dies bei erwachsenen Menschen möglich? Kann ich dies als junger Dirigent aktiv angehen?
  • Wie gehe ich mit der Tatsache um, dass ich wahnsinnig viel Energie in das Orchester hineinstecke, aber nicht annährungsweise so viel zurückkommt?

Dirigieren

Eine saubere, präzise und ästhetische Schlagtechnik, mit welcher der musikalische Kontext vollumfänglich abgebildet werden kann, ist das Ziel einer jeder Dirigentenausbildung. Auf höherem Niveau muss – bei aller anzustrebender künstlerischen Freiheit und schlagtechnischen Flexibilität – trotzdem ein Mindestmaß an schlagtechnischer Klarheit erhalten bleiben. Ein guter Dirigent besitzt die Fähigkeit dem Orchester schlagtechnisch helfen zu können und setzt diese Fähigkeit auch situativ ein. Das Business eines Dirigenten erfordert viele verschiedene Facetten. Eine einzelne Person alleine kann diese kaum in sich vereinen. Um diesem ansatzweise nachzukommen, ist eine gewisse schauspielerische Begabung notwendig.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

  • Wann leite ich das Orchester über die Schlagtechnik? Wann lasse ich dem Orchester einen größeren musikalischen Freiraum? Wie begleite ich mit dem Orchester einen Solisten?
  • Ich dirigiere ein sehr großes Blasorchester. Wie gehe ich mit der enormen Klangmasse um?
  • Wie bereite ich eine Partitur professionell vor? Wie bereite ich eine Partitur aus dem Blickwinkel der Orchesterentwicklung vor? Wie erkenne ich Probleme und Fehlerquellen im Vorfeld?
  • Wie entwickle ich meine persönliche Klangvorstellung vom Orchester und den einzelnen Sätzen und Registern?
  • Wie entwickle ich eine Aufführung die szenisch und ästhetisch gefällt?
  • Wie schaffe ich es im richtigen Moment Emotionen zeigen zu können?

Rund um die Probe

Die Proben müssen langfristig geplant sein. Für jedes Projekt gibt es einen detaillierten Probenplan, der frühzeitig ans Orchester ausgegeben wird. In der Probe selbst befinden wir uns als Dirigenten in einer Art großen Unterrichtsstunde. Wir müssen alles lehren und erklären können, von einfachen Rhythmen, über die Ausführung der Artikulation, bis hin zur musikalischen Ausgestaltung von Phrasen. Wie bei jeder Arbeit in einer Großgruppe gilt auch hier: Es gilt Regeln aufzustellen und diese umzusetzen.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

  • Welche Einstudierungstechniken gibt es? Was ist die effizienteste davon?
  • Wie lerne ich eine priorisierte Liste für musikalische Korrekturanweisungen?
  • Wie bringe ich meinem Orchester die Ausgestaltung von Phrasen bei?
  • Ich verliere mich in einer Probe gerne im Detail. Wie behalte ich den Überblick?
  • Meine Musiker wollen üben. Gibt es Übetechniken, die sie zu Hause anwenden können?

Leistungsanalyse und -bewertung

Als Dirigenten müssen wir permanent den Leistungsstand und das Leistungsvermögen beurteilen. In jeder Probe müssen wir binnen Sekunden Fehler beurteilen und priorisieren. Die Fehlerursachen gilt es dann in angemessener Form an das Orchester zu kommunizieren und damit zu beheben. Dafür ist eine extrem gute Trennschärfe in der Wahrnehmung notwendig. Es gilt alle musikalischen Parameter – wir erinnern uns: Technik, Rhythmik und Zusammenspiel, Dynamik, Artikulation, Tempo und Agogik, Stimmung und Intonation, Satzbalance und Klangausgleich, Ton- und Klangqualität, musikalische Gestaltung und Stilistik, Interpretation und Gesamtdramaturgie – nahezu gleichzeitig zu erfassen.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

  • Wie kann ich die Leistung des Orchesters auf Mikro- wie Makroebene analysieren?
  • Wie kann ich die Trennschärfe in der Wahrnehmung verbessern? Kann diese gezielt trainiert werden?
  • Verfüge ich über die Fähigkeit, den Leistungsstand des Orchesters an dieses zurückzumelden? Wie motiviere ich einen einzelnen Musiker den Ist-Zustand in den Soll-Zustand zu ändern?
  • Was sind die Grundregeln der Kritikformulierung? In welchen Situationen weiche ich von diesen bewusst ab?

Orchesterentwicklung

Ein Orchester in einer Probe effizient zu entwickeln ist die Königsdisziplin eines Dirigenten. Erfolgreiche Dirigenten verfügen über die Fähigkeit, binnen kürzester Zeit herausragende Resultate zu erzielen. Sie wissen an welchen Punkten sie ansetzen müssen, um eine massive Leistungsverbesserung zu erzielen. Die Kenntnis über diese Ansatzpunkte basiert oft auf Erfahrungswerte, die sich in jahrelanger Probenarbeit mit verschiedenen Orchestern herausgebildet hat. Einmal erfasst und zusammengetragen, sind diese Ansatzpunkte für die Orchesterentwicklung aber für jeden schnell erlernbar und umfassen alle Parameter der Probenarbeit: Technik, Rhythmik und Zusammenspiel, Dynamik, Artikulation, Tempo und Agogik, Stimmung und Intonation, Satzbalance und Klangausgleich, Ton- und Klangqualität, musikalische Gestaltung und Stilistik, Interpretation und Gesamtdramaturgie.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

  • Wie studiere ich technisch anspruchsvolle Passagen schnell ein?
  • Das Konzept der chorischen Atmung.
  • Mein Orchester hat Schwierigkeiten damit die unterschiedlichen Artikulationen korrekt umzusetzen. Gibt es ein methodisches Vorgehen zum Lehren von Artikulation?
  • Wie erreiche ich einen schönen Orchesterklang? Gibt es eine Regel hierfür? Wie erreiche ich eine einheitliche Grundklangfarbe im Orchester?
  • Definition und Erarbeitung einer Grundklangfarbe im Orchester.
  • In der Partitur steht keine – oder eine vermutlich falsche – Tempoangabe. Wie bestimme ich ein passendes Tempo? Welche Typen von Fermaten gibt es? Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Harmonik und dem Tempo?
  • Wie stimme ich mein Orchester ein? Wie verbessere ich die Intonation in meinem Orchester?
  • Musikalische Gestaltung nach dem Prinzip „Arsis und Thesis“. Die musikalische Affektlehre und ihre Bedeutung für die moderne Interpretationspraxis.
  • Gibt es Grundregeln für die Interpretation von Werken? Wie lehre ich dem Orchester einen globalen Spannungsverlauf?
  • Der Zusammenhang von interpretatorischer Schwierigkeit und Komplexität des Notentextes.
  • Die Bedeutung der Form für die Interpretation eines Werkes.

Instrumentenkunde und Instrumentation

Gute Kenntnisse im Bereich der Instrumentenkunde sind die Basis für die Orchesterentwicklung und Voraussetzung für ein erfolgreiches Wirken als Dirigent. Während professionelle Orchester viele handwerklichen Fehler selbst korrigieren können und man sich in der Probe auf die künstlerischen Parameter beschränken kann, ist dies bei Amateurorchestern im Regelfall nicht möglich. Hier muss ein Dirigent die bläserischen Grundprinzipien und spezifischen Probleme aller Instrumente verinnerlicht haben, um den Musikern Hinweise zur effizienten Problemlösung geben zu können. Ab einem gewissen Niveau ist es notwendig die Kunst der Instrumentation zu erlernen. Kenntnisse in diesem Bereich sind für die Ausbildung einer ästhetischen Klangvorstellung essentiell.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

  • Ich habe den Eindruck, dass die Instrumentation eines Werkes für mein Orchester nicht ideal ist. Wie kann ich die Instrumentation anpassen? Darf ich das überhaupt tun?
  • Einzelne Musiker können Teile ihrer Stimme nicht spielen. Wie kann ich diese Stimmen künstlerisch vertretbar anpassen?
  • Wie teile ich meine neun Klarinetten auf die drei Stimmen auf? Gibt es ein Prinzip für die Stimmverteilung? Wenn ja, lässt sich dieses auch auf andere Instrumentengruppen übertragen?
  • Vorbereitung einer Partitur aus der Sicht der Instrumentenkunde und dem Fokus auf die Orchesterentwicklung.
  • Systematischer Instrumentationsunterricht

Literaturkunde und Programmgestaltung

Während in den Anfangsjahren der Blasorchesterentwicklung zu wenig geeignete Literatur zur Verfügung gestanden ist, gibt es heute ein riesiges Verlagsangebot, in dem es zunehmend schwer fällt den Überblick zu behalten. Unsere Herausforderung als Dirigent besteht darin, aus diesem Angebot qualitätsvolle Literatur auszuwählen, mit der das Orchester einerseits entwickelt werden kann. Andererseits muss das Orchester aber auch einen Zugang zu diesen Werken haben – oder zumindest erlangen können. Eine ansprechende Programmgestaltung ist natürlich auch der Ausgangspunkt für ein erfolgreiches Konzert. Wir spielen für das Publikum. Musik ist kein Selbstzweck, die Aufführung muss auch das Publikum begeistern.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

  • Wie früh muss ich mit der Programmplanung für ein Konzert beginnen?
  • Was ist hochwertige Literatur? Gibt es Kriterien dafür? Welche Werke kann mein Orchester spielen? Mit welcher Literatur bringe ich mein Orchester weiter?
  • Wie gestalte ich ein Konzertprogramm? Wie kombiniere ich die Werke? Gibt es dramaturgische Regeln?
  • Ich möchte unbedingt diese oder jene Werke spielen. Leider kommt diese Literatur bei meinem Publikum überhaupt nicht an. Kann ich mein Publikum erziehen?
  • Macht es Sinn ein Werk über mehrere Spielzeiten im Programm zu behalten?

Wertungsspiel- und Wettbewerbsvorbereitung

Die Vorbereitung auf ein Wertungsspiel oder einen Wettbewerb gehört sicher nicht zum Tagesgeschäft eines jeden Dirigenten. Dennoch ist gerade die erfolgreiche Teilnahme an einem Wertungsspiel oder Wettbewerb für die musikalische Weiterentwicklung des Orchesters von großer Wichtigkeit. Die Vorbereitung auf ein solches Event beginnt oftmals schon sehr lange im Vorfeld. Vielfach entscheidet sich bereits Monate – wenn nicht sogar Jahre – davor, ob ein Orchester beim Wertungsspiel oder Wettbewerb erfolgreich sein wird.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

  • Welche Wettbewerbe sind von nationaler und internationaler Bedeutung? Welche Wettbewerbe muss man schon einmal besucht haben?
  • Welche Literatur wähle ich für das Wertungsspiel/den Wettbewerb aus?
  • Verwende ich die Schlaginstrumente die vom Veranstalter gestellt werden?
  • Wie sieht der ideale Probenplan für einen Wettbewerb aus?
  • Mein Orchester ist auf einem „Höhenflug“ und glaubt, dass es den Wettbewerb gewinnt. Soll ich das Orchester in dieser Haltung bestärken?
  • Wie erreiche ich, dass mein Orchester die einstudierten Inhalte in der Drucksituation des Wettbewerbs auf den Punkt abrufen kann?
  • Welche Möglichkeiten des mentalen Trainings gibt es?
  • Entspricht die Note „sehr gut“ der Schulnote „sehr gut“? Welcher Schulnote entspricht meine Punktzahl?
  • Wie lese ich die Beurteilungsbögen und Bewertungsmatrizen nach einem Wertungsspiel?

Musikalische Basics

Die Beherrschung der musikalischen Fachsprache ist eine Voraussetzung für die Arbeit als Dirigent mit einem Orchester. Die gängigsten Fachbegriffe müssen auswendig präsent sein. Eine solide Ausbildung in Musiktheorie, Tonsatz und Gehörbildung gehört – neben dem Beherrschen eines Orchesterinstruments – genauso zum Anforderungsprofil eines Blasorchesterdirigenten. Gleiches gilt für Grundkenntnisse auf dem Klavier, um harmonische Spannungsverläufe abbilden zu können. Wir müssen als Dirigent in der Lage sein, allen Fragen des Orchesters souverän begegnen zu können.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

  • Wie verbessere ich meine rhythmische Sicherheit und optimiere meine rhythmische Auffassungsgabe?
  • Gibt es eine Möglichkeit mein musikalisches Verständnis und meine musikalische Empfindungstiefe zu entwickeln?
  • Wie kann ich meine Tempovorstellung trainieren und die Fähigkeit ein Tempo gegenüber dem Orchester durchzusetzen und zu halten verbessern?
  • Gibt es eine Rhythmus- und Artikulationssprache? Wie verbalisiere ich Rhythmen und Artikulation?

Soft-Skills

Um das zunehmend komplexer werdende Aufgabenspektrum eines Dirigenten bewältigen zu können, sind profunde Kenntnisse im Zeitmanagement und der Selbstorganisation nötig. In der heutigen Zeit sind sehr gute Kenntnisse im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung, darunter die Beherrschung eines Mail-Clients, Text- und Tabellenkalkulationstools und Notensatzprogrammes (z. B. Sibelius) notwendig. Ein großer Bereich nimmt natürlich auch die Gesprächsführung ein. Wir Dirigenten müssen – in Einzelgesprächen oder vor dem gesamten Orchester – die Gruppe vereinen und auf ein Ziel einschwören können. Wir müssen aber auch ein Bewusstsein und Verständnis für soziale Aspekte, wie etwa gruppendynamische Prozesse, haben.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

  • Wie lerne ich systematisches und strukturiertes Arbeiten? Wie formuliere ich Problemstellungen und mit welchen Methoden löse ich diese anschließend?
  • Wie kann ich mich vor dem Orchester besser ausdrücken und erreiche eine eloquentere Ausdrucksweise?
  • Kann man die Schlagfertigkeit gegenüber dem Orchester verbessern?
  • Wie führe ich Konfliktgespräche?
  • Wie führe ich Verhandlungsgespräche, beispielsweise Gehaltsverhandlungen? Welche Grundregeln für die Verhandlungsführung gibt es im Allgemeinen?

Leadership

Als Dirigent führen wir im Regelfall nicht nur das Orchester, sondern haben auch einen Anteil an der Führung der übergeordneten Organisationsstruktur – meistens ein Verein. Hier ist großes koordinatives Geschick gefordert, bei dem wir Dirigenten nie das große Ganze aus den Augen verlieren dürfen. Ein Dirigent muss Menschen in seinen Bann ziehen können, aber auch eine gewisse Fähigkeit haben zu polarisieren. Grundkenntnisse in der Personalführung und -entwicklung sind ebenso erforderlich wie ausgeprägte Fähigkeiten in der Kommunikation mit Menschen.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

  • Wie gehe ich mit schwierigen Orchestermitgliedern um?
  • Wie erkenne ich Nebenkriegsschauplätze des Orchesters und befriede diese, um das größtmögliche Potenzial aus jedem einzelnen Musiker herausholen zu können?
  • Welche Organisationsstruktur passt zu meinem Orchester oder Verein?

Vereinsentwicklung und -führung

Die wenigsten Orchester haben eine operative und strategische Zielplanung. Beides ist viel Arbeit, aber zwingende Grundlage für eine strukturierte und zielgerichtete Entwicklung des Orchesters. Die Bereitschaft unkonventionelle Wege zu gehen – abseits des Blasorchester-Mainstreams – ist oftmals Voraussetzung für das Schaffen von Alleinstellungsmerkmalen. Marketing ist kein Selbstzweck, sondern dient nur der Umsetzung der erarbeiteten Werte, Visionen und der Mission. Oftmals wird dieser Schritt ausgelassen. Ohne diesen ersten Schritt macht Marketing aber keinen Sinn. Networking ist ein mitunter umstrittener Begriff. Dennoch stellt sich die Frage, wie ein Orchester Verbindungen nach außen pflegen kann und soll.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

  • Entwicklung einer funktionierenden und leistungsfähigen vereinseigenen Musikschule.
  • Wie entwickle ich Prozesse und optimiere ich diese?
  • Wie baue ich Kontakte zu externen Geldgebern und Sponsoren auf?
  • Wie entwickle ich mit meinem Orchester oder meinem Verein Werte, Visionen und Missionen?
  • Wie plane ich eine Spielzeit mit einem oder mehreren Konzerten? Was sind die ersten und letzten Bausteine im Projektplan?

Das Mindset

Die persönliche Grundhaltung und Einstellung eines Dirigenten ist wahrscheinlich der Schlüssel zum Erfolg beim Leiten einer musizierenden Gruppe, in unserem Fall eines Orchesters. Neben einem authentischen Auftreten muss man als Dirigent vor allem in allen Belangen ein Vorbild sein. Alles was wir als Dirigent von unseren Musikern abverlangen, müssen wir auch aktiv vorleben. Eine gute Vorbereitung auf jede Probe ist selbstverständlich, genauso wie Pünktlichkeit, Disziplin und Respekt dem anderen gegenüber. Als Dirigent müssen wir dazu bereit sein, ständig Entscheidungen zu treffen und diese auch durchsetzen zu wollen.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

Wie finde ich mein persönliches Mindset? Ist mein bisheriges Mindset dazu geeignet erfolgreich zu sein?
Ich stehe einem kooperativen Führungsstil sehr offen gegenüber. Lässt sich dieser auf die Arbeit mit einem Orchester übertragen?
Ich dirigiere ein Orchester mit 50 Musikern, wobei 45 davon älter sind als ich. Ich habe den Eindruck, dass sowohl die Musiker als auch organisatorische Strukturen entwickelt werden müssen. Ist dies bei erwachsenen Menschen möglich? Kann ich dies als junger Dirigent aktiv angehen?
Wie gehe ich mit der Tatsache um, dass ich wahnsinnig viel Energie in das Orchester hineinstecke, aber nicht annährungsweise so viel zurückkommt?

Dirigieren
Eine saubere, präzise und ästhetische Schlagtechnik, mit welcher der musikalische Kontext vollumfänglich abgebildet werden kann, ist das Ziel einer jeder Dirigentenausbildung. Auf höherem Niveau muss – bei aller anzustrebender künstlerischen Freiheit und schlagtechnischen Flexibilität – trotzdem ein Mindestmaß an schlagtechnischer Klarheit erhalten bleiben. Ein guter Dirigent besitzt die Fähigkeit dem Orchester schlagtechnisch helfen zu können und setzt diese Fähigkeit auch situativ ein. Das Business eines Dirigenten erfordert viele verschiedene Facetten. Eine einzelne Person alleine kann diese kaum in sich vereinen. Um diesem ansatzweise nachzukommen, ist eine gewisse schauspielerische Begabung notwendig.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

Wann leite ich das Orchester über die Schlagtechnik? Wann lasse ich dem Orchester einen größeren musikalischen Freiraum? Wie begleite ich mit dem Orchester einen Solisten?
Ich dirigiere ein sehr großes Blasorchester. Wie gehe ich mit der enormen Klangmasse um?
Wie bereite ich eine Partitur professionell vor? Wie bereite ich eine Partitur aus dem Blickwinkel der Orchesterentwicklung vor? Wie erkenne ich Probleme und Fehlerquellen im Vorfeld?
Wie entwickle ich meine persönliche Klangvorstellung vom Orchester und den einzelnen Sätzen und Registern?
Wie entwickle ich eine Aufführung die szenisch und ästhetisch gefällt?
Wie schaffe ich es im richtigen Moment Emotionen zeigen zu können?
Rund um die Probe
Die Proben müssen langfristig geplant sein. Für jedes Projekt gibt es einen detaillierten Probenplan, der frühzeitig ans Orchester ausgegeben wird. In der Probe selbst befinden wir uns als Dirigenten in einer Art großen Unterrichtsstunde. Wir müssen alles lehren und erklären können, von einfachen Rhythmen, über die Ausführung der Artikulation, bis hin zur musikalischen Ausgestaltung von Phrasen. Wie bei jeder Arbeit in einer Großgruppe gilt auch hier: Es gilt Regeln aufzustellen und diese umzusetzen.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

Welche Einstudierungstechniken gibt es? Was ist die effizienteste davon?
Wie lerne ich eine priorisierte Liste für musikalische Korrekturanweisungen?
Wie bringe ich meinem Orchester die Ausgestaltung von Phrasen bei?
Ich verliere mich in einer Probe gerne im Detail. Wie behalte ich den Überblick?
Meine Musiker wollen üben. Gibt es Übetechniken, die sie zu Hause anwenden können?
Leistungsanalyse und -bewertung
Als Dirigenten müssen wir permanent den Leistungsstand und das Leistungsvermögen beurteilen. In jeder Probe müssen wir binnen Sekunden Fehler beurteilen und priorisieren. Die Fehlerursachen gilt es dann in angemessener Form an das Orchester zu kommunizieren und damit zu beheben. Dafür ist eine extrem gute Trennschärfe in der Wahrnehmung notwendig. Es gilt alle musikalischen Parameter – wir erinnern uns: Technik, Rhythmik und Zusammenspiel, Dynamik, Artikulation, Tempo und Agogik, Stimmung und Intonation, Satzbalance und Klangausgleich, Ton- und Klangqualität, musikalische Gestaltung und Stilistik, Interpretation und Gesamtdramaturgie – nahezu gleichzeitig zu erfassen.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

Wie kann ich die Leistung des Orchesters auf Mikro- wie Makroebene analysieren?
Wie kann ich die Trennschärfe in der Wahrnehmung verbessern? Kann diese gezielt trainiert werden?
Verfüge ich über die Fähigkeit, den Leistungsstand des Orchesters an dieses zurückzumelden? Wie motiviere ich einen einzelnen Musiker den Ist-Zustand in den Soll-Zustand zu ändern?
Was sind die Grundregeln der Kritikformulierung? In welchen Situationen weiche ich von diesen bewusst ab?
Orchesterentwicklung
Ein Orchester in einer Probe effizient zu entwickeln ist die Königsdisziplin eines Dirigenten. Erfolgreiche Dirigenten verfügen über die Fähigkeit, binnen kürzester Zeit herausragende Resultate zu erzielen. Sie wissen an welchen Punkten sie ansetzen müssen, um eine massive Leistungsverbesserung zu erzielen. Die Kenntnis über diese Ansatzpunkte basiert oft auf Erfahrungswerte, die sich in jahrelanger Probenarbeit mit verschiedenen Orchestern herausgebildet hat. Einmal erfasst und zusammengetragen, sind diese Ansatzpunkte für die Orchesterentwicklung aber für jeden schnell erlernbar und umfassen alle Parameter der Probenarbeit: Technik, Rhythmik und Zusammenspiel, Dynamik, Artikulation, Tempo und Agogik, Stimmung und Intonation, Satzbalance und Klangausgleich, Ton- und Klangqualität, musikalische Gestaltung und Stilistik, Interpretation und Gesamtdramaturgie.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

Wie studiere ich technisch anspruchsvolle Passagen schnell ein?
Das Konzept der chorischen Atmung.
Mein Orchester hat Schwierigkeiten damit die unterschiedlichen Artikulationen korrekt umzusetzen. Gibt es ein methodisches Vorgehen zum Lehren von Artikulation?
Wie erreiche ich einen schönen Orchesterklang? Gibt es eine Regel hierfür? Wie erreiche ich eine einheitliche Grundklangfarbe im Orchester?
Definition und Erarbeitung einer Grundklangfarbe im Orchester.
In der Partitur steht keine – oder eine vermutlich falsche – Tempoangabe. Wie bestimme ich ein passendes Tempo? Welche Typen von Fermaten gibt es? Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Harmonik und dem Tempo?
Wie stimme ich mein Orchester ein? Wie verbessere ich die Intonation in meinem Orchester?
Musikalische Gestaltung nach dem Prinzip „Arsis und Thesis“. Die musikalische Affektlehre und ihre Bedeutung für die moderne Interpretationspraxis.
Gibt es Grundregeln für die Interpretation von Werken? Wie lehre ich dem Orchester einen globalen Spannungsverlauf?
Der Zusammenhang von interpretatorischer Schwierigkeit und Komplexität des Notentextes.
Die Bedeutung der Form für die Interpretation eines Werkes.
Instrumentenkunde und Instrumentation
Gute Kenntnisse im Bereich der Instrumentenkunde sind die Basis für die Orchesterentwicklung und Voraussetzung für ein erfolgreiches Wirken als Dirigent. Während professionelle Orchester viele handwerklichen Fehler selbst korrigieren können und man sich in der Probe auf die künstlerischen Parameter beschränken kann, ist dies bei Amateurorchestern im Regelfall nicht möglich. Hier muss ein Dirigent die bläserischen Grundprinzipien und spezifischen Probleme aller Instrumente verinnerlicht haben, um den Musikern Hinweise zur effizienten Problemlösung geben zu können. Ab einem gewissen Niveau ist es notwendig die Kunst der Instrumentation zu erlernen. Kenntnisse in diesem Bereich sind für die Ausbildung einer ästhetischen Klangvorstellung essentiell.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

Ich habe den Eindruck, dass die Instrumentation eines Werkes für mein Orchester nicht ideal ist. Wie kann ich die Instrumentation anpassen? Darf ich das überhaupt tun?
Einzelne Musiker können Teile ihrer Stimme nicht spielen. Wie kann ich diese Stimmen künstlerisch vertretbar anpassen?
Wie teile ich meine neun Klarinetten auf die drei Stimmen auf? Gibt es ein Prinzip für die Stimmverteilung? Wenn ja, lässt sich dieses auch auf andere Instrumentengruppen übertragen?
Vorbereitung einer Partitur aus der Sicht der Instrumentenkunde und dem Fokus auf die Orchesterentwicklung.
Systematischer Instrumentationsunterricht
Literaturkunde und Programmgestaltung
Während in den Anfangsjahren der Blasorchesterentwicklung zu wenig geeignete Literatur zur Verfügung gestanden ist, gibt es heute ein riesiges Verlagsangebot, in dem es zunehmend schwer fällt den Überblick zu behalten. Unsere Herausforderung als Dirigent besteht darin, aus diesem Angebot qualitätsvolle Literatur auszuwählen, mit der das Orchester einerseits entwickelt werden kann. Andererseits muss das Orchester aber auch einen Zugang zu diesen Werken haben – oder zumindest erlangen können. Eine ansprechende Programmgestaltung ist natürlich auch der Ausgangspunkt für ein erfolgreiches Konzert. Wir spielen für das Publikum. Musik ist kein Selbstzweck, die Aufführung muss auch das Publikum begeistern.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

Wie früh muss ich mit der Programmplanung für ein Konzert beginnen?
Was ist hochwertige Literatur? Gibt es Kriterien dafür? Welche Werke kann mein Orchester spielen? Mit welcher Literatur bringe ich mein Orchester weiter?
Wie gestalte ich ein Konzertprogramm? Wie kombiniere ich die Werke? Gibt es dramaturgische Regeln?
Ich möchte unbedingt diese oder jene Werke spielen. Leider kommt diese Literatur bei meinem Publikum überhaupt nicht an. Kann ich mein Publikum erziehen?
Macht es Sinn ein Werk über mehrere Spielzeiten im Programm zu behalten?
Wertungsspiel- und Wettbewerbsvorbereitung
Die Vorbereitung auf ein Wertungsspiel oder einen Wettbewerb gehört sicher nicht zum Tagesgeschäft eines jeden Dirigenten. Dennoch ist gerade die erfolgreiche Teilnahme an einem Wertungsspiel oder Wettbewerb für die musikalische Weiterentwicklung des Orchesters von großer Wichtigkeit. Die Vorbereitung auf ein solches Event beginnt oftmals schon sehr lange im Vorfeld. Vielfach entscheidet sich bereits Monate – wenn nicht sogar Jahre – davor, ob ein Orchester beim Wertungsspiel oder Wettbewerb erfolgreich sein wird.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

Welche Wettbewerbe sind von nationaler und internationaler Bedeutung? Welche Wettbewerbe muss man schon einmal besucht haben?
Welche Literatur wähle ich für das Wertungsspiel/den Wettbewerb aus?
Verwende ich die Schlaginstrumente die vom Veranstalter gestellt werden?
Wie sieht der ideale Probenplan für einen Wettbewerb aus?
Mein Orchester ist auf einem „Höhenflug“ und glaubt, dass es den Wettbewerb gewinnt. Soll ich das Orchester in dieser Haltung bestärken?
Wie erreiche ich, dass mein Orchester die einstudierten Inhalte in der Drucksituation des Wettbewerbs auf den Punkt abrufen kann?
Welche Möglichkeiten des mentalen Trainings gibt es?
Entspricht die Note „sehr gut“ der Schulnote „sehr gut“? Welcher Schulnote entspricht meine Punktzahl?
Wie lese ich die Beurteilungsbögen und Bewertungsmatrizen nach einem Wertungsspiel?
Musikalische Basics
Die Beherrschung der musikalischen Fachsprache ist eine Voraussetzung für die Arbeit als Dirigent mit einem Orchester. Die gängigsten Fachbegriffe müssen auswendig präsent sein. Eine solide Ausbildung in Musiktheorie, Tonsatz und Gehörbildung gehört – neben dem Beherrschen eines Orchesterinstruments – genauso zum Anforderungsprofil eines Blasorchesterdirigenten. Gleiches gilt für Grundkenntnisse auf dem Klavier, um harmonische Spannungsverläufe abbilden zu können. Wir müssen als Dirigent in der Lage sein, allen Fragen des Orchesters souverän begegnen zu können.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

Wie verbessere ich meine rhythmische Sicherheit und optimiere meine rhythmische Auffassungsgabe?
Gibt es eine Möglichkeit mein musikalisches Verständnis und meine musikalische Empfindungstiefe zu entwickeln?
Wie kann ich meine Tempovorstellung trainieren und die Fähigkeit ein Tempo gegenüber dem Orchester durchzusetzen und zu halten verbessern?
Gibt es eine Rhythmus- und Artikulationssprache? Wie verbalisiere ich Rhythmen und Artikulation?
Soft-Skills
Um das zunehmend komplexer werdende Aufgabenspektrum eines Dirigenten bewältigen zu können, sind profunde Kenntnisse im Zeitmanagement und der Selbstorganisation nötig. In der heutigen Zeit sind sehr gute Kenntnisse im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung, darunter die Beherrschung eines Mail-Clients, Text- und Tabellenkalkulationstools und Notensatzprogrammes (z. B. Sibelius) notwendig. Ein großer Bereich nimmt natürlich auch die Gesprächsführung ein. Wir Dirigenten müssen – in Einzelgesprächen oder vor dem gesamten Orchester – die Gruppe vereinen und auf ein Ziel einschwören können. Wir müssen aber auch ein Bewusstsein und Verständnis für soziale Aspekte, wie etwa gruppendynamische Prozesse, haben.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

Wie lerne ich systematisches und strukturiertes Arbeiten? Wie formuliere ich Problemstellungen und mit welchen Methoden löse ich diese anschließend?
Wie kann ich mich vor dem Orchester besser ausdrücken und erreiche eine eloquentere Ausdrucksweise?
Kann man die Schlagfertigkeit gegenüber dem Orchester verbessern?
Wie führe ich Konfliktgespräche?
Wie führe ich Verhandlungsgespräche, beispielsweise Gehaltsverhandlungen? Welche Grundregeln für die Verhandlungsführung gibt es im Allgemeinen?
Leadership
Als Dirigent führen wir im Regelfall nicht nur das Orchester, sondern haben auch einen Anteil an der Führung der übergeordneten Organisationsstruktur – meistens ein Verein. Hier ist großes koordinatives Geschick gefordert, bei dem wir Dirigenten nie das große Ganze aus den Augen verlieren dürfen. Ein Dirigent muss Menschen in seinen Bann ziehen können, aber auch eine gewisse Fähigkeit haben zu polarisieren. Grundkenntnisse in der Personalführung und -entwicklung sind ebenso erforderlich wie ausgeprägte Fähigkeiten in der Kommunikation mit Menschen.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

Wie gehe ich mit schwierigen Orchestermitgliedern um?
Wie erkenne ich Nebenkriegsschauplätze des Orchesters und befriede diese, um das größtmögliche Potenzial aus jedem einzelnen Musiker herausholen zu können?
Welche Organisationsstruktur passt zu meinem Orchester oder Verein?
Vereinsentwicklung und -führung
Die wenigsten Orchester haben eine operative und strategische Zielplanung. Beides ist viel Arbeit, aber zwingende Grundlage für eine strukturierte und zielgerichtete Entwicklung des Orchesters. Die Bereitschaft unkonventionelle Wege zu gehen – abseits des Blasorchester-Mainstreams – ist oftmals Voraussetzung für das Schaffen von Alleinstellungsmerkmalen. Marketing ist kein Selbstzweck, sondern dient nur der Umsetzung der erarbeiteten Werte, Visionen und der Mission. Oftmals wird dieser Schritt ausgelassen. Ohne diesen ersten Schritt macht Marketing aber keinen Sinn. Networking ist ein mitunter umstrittener Begriff. Dennoch stellt sich die Frage, wie ein Orchester Verbindungen nach außen pflegen kann und soll.

Fragen und Themen aus bisherigen Coachings:

Entwicklung einer funktionierenden und leistungsfähigen vereinseigenen Musikschule.
Wie entwickle ich Prozesse und optimiere ich diese?
Wie baue ich Kontakte zu externen Geldgebern und Sponsoren auf?
Wie entwickle ich mit meinem Orchester oder meinem Verein Werte, Visionen und Missionen?
Wie plane ich eine Spielzeit mit einem oder mehreren Konzerten? Was sind die ersten und letzten Bausteine im Projektplan?

Stimmen von Teilnehmern

„Über die Beiträge zur Instrumentenkunde in der Fachzeitschrift „Eurowinds“ bin ich das erste Mal auf Manuel Epli aufmerksam geworden. Nachdem wir uns im Rahmen einer Veranstaltung an der Universität Mozarteum Salzburg persönlich kennengelernt haben, ergab sich schnell die Gelegenheit für ein Fachgespräch. In kürzester Zeit hat mir Manuel einen umfangreichen Einblick in seine Arbeit als Dirigent gegeben. Innerhalb von nur einer Stunde bekam ich mehr fachlichen Input als es oft an einem ganzen Seminarwochenende der Fall ist. Manuel ist für mich eine beeindruckende Persönlichkeit – als Musiker und Mensch!"
Roman Gruber (klein)
Roman Gruber
Bezirkskapellmeister Lungauer BMV
"Gerade für mich als jungen Dirigenten ist Manuel Epli mit seinen klar strukturierten und detailliert durchgedachten Konzepten eine große Hilfe. In der musikalischen und organisatorischen Entwicklung eines Blasorchesters profitiere ich ungemein von seinen Ratschlägen und seinen fundierten Erfahrungswerten, die er beim Aufbau seiner Bläserphilharmonie der Stadt Blaustein gesammelt hat. Auf dem Weg zu einem erfolgreichen Blasorchester ist die Arbeit nach einem Konzept, das alle Bereiche des Vereins erfasst, unabdingbar – so wie es Manuel Epli eindrucksvoll bewiesen hat."
Marvin Stutz
Marvin Stutz
Bachelor of Music
„Über die Beiträge zur Instrumentenkunde in der Fachzeitschrift „Eurowinds“ bin ich das erste Mal auf Manuel Epli aufmerksam geworden. Nachdem wir uns im Rahmen einer Veranstaltung an der Universität Mozarteum Salzburg persönlich kennengelernt haben, ergab sich schnell die Gelegenheit für ein Fachgespräch. In kürzester Zeit hat mir Manuel einen umfangreichen Einblick in seine Arbeit als Dirigent gegeben. Innerhalb von nur einer Stunde bekam ich mehr fachlichen Input als es oft an einem ganzen Seminarwochenende der Fall ist. Manuel ist für mich eine beeindruckende Persönlichkeit – als Musiker und Mensch!"
Roman Gruber (klein)
Roman Gruber
Bezirkskapellmeister Lungauer BMV
"Gerade für mich als jungen Dirigenten ist Manuel Epli mit seinen klar strukturierten und detailliert durchgedachten Konzepten eine große Hilfe. In der musikalischen und organisatorischen Entwicklung eines Blasorchesters profitiere ich ungemein von seinen Ratschlägen und seinen fundierten Erfahrungswerten, die er beim Aufbau seiner Bläserphilharmonie der Stadt Blaustein gesammelt hat. Auf dem Weg zu einem erfolgreichen Blasorchester ist die Arbeit nach einem Konzept, das alle Bereiche des Vereins erfasst, unabdingbar – so wie es Manuel Epli eindrucksvoll bewiesen hat."
Marvin Stutz
Marvin Stutz
Bachelor of Music

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